Mittwoch, 22. Juli 2009, 19.30 Uhr, Roter Saal im Schloss
Vortrags- und Podiumsdiskussion
„Schwulen-Demo in Moskau – Volker Beck verletzt“ (dpa, 27.5.06),
„Gewalt gegen Lesben und Schwule in Budapest – Rechte stürmen
Homo-Parade“ (die tageszeitung, 7.7.08)
Grund genug, auf einer Vortrags- und Podiumsdiskussion die Situation homosexueller Menschen in Osteuropa näher zu beleuchten und mit der Situation in den diesbezüglich (vermeintlich?) „entwickelteren“ Ländern Österreich und Deutschland zu vergleichen. In zwei Impulsreferaten und der anschließenden Podiumsdiskussion sollen u. a. folgende Themen behandelt werden:
- rechtliche und gesellschaftliche Lebensbedingungen von Lesben und Schwule in den Nicht-EU-Staaten Osteuropas und in den EU-Staaten
- Prozesse zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben und Schwulen in Deutschland und Österreich: Vorbild für Osteuropa?
- Perspektiven für die Zusammenarbeit der les.bi.schwulen Emanzipationsbewegungen der verschiedenen Länder
- Rolle der EU in der Gleichstellungspolitik
Auf dem Podium:
- Colin de la Motte-Sherman, Mitbegründer des International Lesbian and Gay Cultural Network, Mitglied bei MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) bei Amnesty International
- Frau Dr.in Gudrun Hauer, Universitätslektorin für Politikwissenschaft an der Uni Wien und die erste und einzige in Österreich, die "ganz offiziell" Lesben- und Schwulenforschung an einer Uni unterrichtet; Chefredakteurin der Lambda-Nachrichten, Zeitschrift der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien
- Michael Walther (Moderation), Referent des Vorstands der Heinrich-Böll-Stiftung und Gender- und Diversitytrainer
Gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Forum Niedersachsen, der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz – Haus der Braunschweigischen Stiftungen und des Kulturinstituts der Stadt
Braunschweig.
Sommerlochfestival-Team im VSE e.V., Roter Saal im Kulturinstitut der Stadt Braunschweig, Schlossplatz 1, BS
» Eintritt frei, Spenden willkommen